Steuersäule, Plotter und Kleinigkeiten

13.04.2019

Vor ein paar Tagen hatten wir hier Weihnachten. Na gut, nur fast, denn die Geschenke mussten wir leider selbst bezahlen. Als wir endlich alles an Bord hatten, war eMMa ein wenig hecklastig. Aber am Achterdeck sollten die Sachen ja auch nicht bleiben.

Fast wie Weihnachten 🙂

Puh, die Batterien sind so klein – wie können die nur soooo schwer sein?! Jede einzelne wiegt 43kg! 5 Stück sind nun verbaut und verkabelt. Damit dürfte unser Energiebedarf gesättigt sein, denn insgesamt verfügen wir nun über 750 Ah Kapazität.

Auch wenn wir genau wussten, was in den anderen zwei Paketen ist, freuten wir uns wie Schneekönige aufs Auspacken.

Endlich haben wir sie im Schiff. Schwer wie Blei!
Neue Batterien
Geschenke auspacken

Aber natürlich konnte es nicht beim Auspacken bleiben, alles muss ja auch verbaut werden. Also wurde geschraubt, gesägt, geklebt, gemessen und eingepasst. So mancher Fluch kam über unsere Lippen, aber schlussendlich sitzt nun alles da, wo es hingehört und sieht wirklich gut aus.

Gewinde schneiden mit Hindernissen
Alles ist montiert…
Millimeterarbeit, aber alles passt perfekt.
Selbst die Getränkehalter passen perfekt dran.

ein schöner Rücken kann auch entzücken

Endlich ist unser neuer Plotter montiert und angeschlossen. Uns gefällt das Ergebnis sehr gut und der Ablesewinkel lässt und immer wieder staunen!

Erste Inbetriebnahme – der Monitor zeigt unser Motto!
Noch ist keine aktuelle Karte drin, aber wo wir uns befinden ist schon mal klar.
Wahnsinn – selbst in diesem Winkel ist der Plotter noch ablesbar!

Plotter montiert, weiter geht es im Cockpit:

Endlich verschlossen! Was wir hier schon alles (fast) verloren haben!
Der Kompass und das UKW-Funkgerät haben ebenfalls einen neuen Platz erhalten.
Kabeldurchführungen zu montieren wird nicht Melanies Lieblingsarbeit.

Und dann ging es für Melanie in die Luft. Durch Markus und Julian gesichert ging es im Bootsmannstuhl etwas höher als die erste Saling. Hier findet jetzt unsere Radarantenne ihren neuen Platz. Lange haben wir überlegt, ob wir auf Radar verzichten können/ wollen. Nach vielen Gesprächen mit befreundeten Seglern haben wir uns für Radar entschieden.

Blick von oben – da kommt die Radarantenne angeflogen.
Wenn man nicht an die Höhe denkt, dann kann man die Aussicht fast genießen.
Immer schön lächeln 🙂
Endlich fest, aber erst nachdem Julian alle Nieten festgezogen hat.
Dann musste Julian doch noch nach oben. Er hat halt größere Hände als Melanie und etwas mehr Kraft für die Nietzange. Danke für deine Hilfe!
Das alte Teakholz muss von den Cockpitbänken entfernt werden.
Mühsam geht es voran!
Jetzt wird das große Geschütz aufgefahren!

So, endlich alles Holz entfernt und alle Löcher verspachtelt. Jetzt müssen nur noch die Temperaturen stimmen, dann kann der neue Decksbelag kommen!

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